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Neue OZ online 23.04.2005

Gemeinsame Leidenschaft gebührend gewürdigt

Mit einem breiten Repertoire aus verschiedenen Stilrichtungen des Jazz zog die BramJazzCompany am Donnerstagabend im alten Wirtshaus Rehmann ein begeistertes Publikum in ihren Bann.

In dem gut zweieinhalbstündigen, sehr gut besuchten Konzert boten die Musiker ein buntes Programm aus Kompositionen des New Orleans Jazz, Blues und Dixieland. Veranstalter war das Gresel-Forum des Gymnasiums Bramsche. Und das hängt mit den Berufen von Franz-Josef Trabant und Dr. Friedemann Grußendorf zusammen.

Trabant hatte "eher zufällig und sozusagen zwischen zwei Bohrphasen" mit seinem Zahnarzt über die Möglichkeit eines Konzertes unterhalten. Schnell einigte man sich auf ein gemeinsam zu veranstaltendes Konzert.

Die Gründung der Band geht auf Grußendorf zurück. Schon als er als Schüler Trompetenspielen lernte, hegte er den Wunsch, mit Gleichgesinnten Dixieland in einer Band zu spielen. Aber erst vor ungefähr fünf Jahren ergaben sich die nötigen Kontakte. Bevor sich die Gruppe vor gut vier Jahren in ihrer momentanen Zusammenstellung fand, hatte sie mehrere Umbesetzungen erfahren. Jedes Bandmitglied hatte zuvor bereits in verschiedenen Formationen Erfahrungen als Musiker gesammelt. Jeder einzelne beherrscht sein Instrument und kann auf mehr als 10 Jahre Spielpraxis blicken.

Und das stellten Grußendorf (Trompete), Dietrich Beineke (Saxofon, Klarinette, Gesang), Manfred Marchand (Posaune, Gesang), Bernhard Landwehr (Banjo), Stefan Surendorf (Tuba) und Detlef Marchand (Schlagzeug) eindrucksvoll unter Beweis, obwohl sie nur einmal im Monat zusammen üben. "Öfter wäre natürlich wünschenswert, aber dies lassen der pralle Terminkalender und die berufliche Beanspruchung jedes einzelnen von uns nicht zu", erläutert Manfred Marchand. Das hohe Maß an Professionalität und die Fähigkeit zur Improvisation, die Bestandteil der Stilrichtungen ist, gleicht dieses Defizit aber offenbar mehr als aus.

Ebenso vielfältig wie das Programm sind auch die Berufe der Musiker, von denen vier aus Bramsche und zwei aus Osnabrück stammen. Vom Zahnarzt über den Bankkaufmann und andere kaufmännische Berufe bis hin zum Bierverleger handelt es sich um eine bunt zusammengewürfelte Truppe. Alle eint die Leidenschaft für den Jazz.

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